„Der normale Schulwegwahnsinn“

Auch Vampire gehen zur Schule

Autor/innen

  • Jana Mikota Universität Siegen

DOI:

https://doi.org/10.54717/kidsmedia.2.1.2012.4

Schlagworte:

Vampirschule, Vampirliteratur, Schule

Abstract

Schule ist nicht nur in der realistischen Kinder- und Jugendliteratur ein beliebter Schauplatz, sondern auch in der fantastischen. Nicht nur Harry Potter muss in Hogwarts die Schulbank drücken, Vampire müssen ebenfalls trotz ihrer Unsterblichkeit zur Schule gehen und mitunter den Lernstoff mehrmals hören. Im Kontext der Vampirliteratur existieren unterschiedliche Schulformen: (1) Vampirkinder besuchen menschliche Schulen und müssen ihre Existenz als Vampir geheim halten; (2) Vampire besuchen ihre eigenen Schulen mit anderen Fächern und Abläufen. Vor allem die zweite Form ermöglicht es den Lesern und Leserinnen, über bestimmte Sachverhalte, die z. T. mit Angst besetzt sein können, nachzudenken.

Hinzu kommt, dass die Vampirliteratur an Leser und Leserinnen unterschiedlicher Altersstufen adressiert ist und der Schauplatz Schule so auch andere Funktionen erhält. Auch die Vampire kämpfen mit Hausaufgaben und Lehrpersonen und somit mit ganz alltäglichen Problemen, an denen sie im Laufe der Handlung jedoch wachsen können.

Der Beitrag stellt den Ort Schule in der Erstlese-, Kinder- und Jugendliteratur vor und arbeitet die unterschiedlichen Funktionen des Ortes Schule heraus. Alle vorgestellten Romane greifen den schulischen Alltag auf, schildern Erlebnisse und Erfahrungen, die den Lesern und Leserinnen die Möglichkeit bieten, das Erzählte nicht nur zu rezipieren, sondern auch weiterzuerzählen und mit eigenen Vorstellungen zu verbinden.

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Veröffentlicht

2012-03-01

Zitationsvorschlag

Mikota, J. (2012). „Der normale Schulwegwahnsinn“: Auch Vampire gehen zur Schule. kids+media : Zeitschrift für Kinder- Und Jugendmedienforschung, 2(1). https://doi.org/10.54717/kidsmedia.2.1.2012.4

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Artikel