Kontinente

Editorial

Andere Kontinente locken durch Ferne und Exotik, laden zu Erkundung und Abenteuern ein. Dabei sind oft stereotype Vorstellungen über die Kontinente und ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Kultur wirksam.

Das dritte Heft von kids+media widmet sich Vorstellungen und Repräsentationen von Asien, Afrika, Ozeanien und der sogenannten Dritten Welt. Drei Beiträge setzen sich mit dem oftmals noch vorherrschenden eurozentristisch bzw. westlich hegemonialen Blick auf fremde Kontinente und Kulturen auseinander. Sie nehmen Manga, die im Westen gerne als spezifisch japanisch gelten, unter die Lupe, beleuchten historische und gegenwärtige Bilder von Afrikanerinnen und Afrikanern in Kinder- und Jugendmedien und analysieren die mediale Resonanz auf das humanitäre Engagement von Stars und ihre transkontinentalen Adoptionen, die von einer jungen Leserschaft mit Interesse verfolgt und kritisch kommentiert werden. Ein weiterer Beitrag porträtiert und diskutiert anhand der neuseeländischen TV-Animationsserie Brotown die mediale Selbstdarstellung der postkolonialen Kultur Ozeaniens.

Wir wünschen uns, dass die dritte Ausgabe von kids+media auf Ihr Interesse stösst. Die nächste Nummer wird im Frühjahr 2013 erscheinen und sich dem Thema "Angst und ihre Überwindung" widmen.

Die Herausgeberinnen

Ingrid Tomkowiak, Meret Fehlmann und Dana Frei

Inhalt

Manga – Der kulturspezifische japanische Comic?

Ramona Kahl

Zusammenfassung

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Afrikabilder in Kinder- und Jugendmedien: Das Beispiel der "Hottentotten" und "Buschmänner" (Khoisan)  

Roger Meyer

Zusammenfassung

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"The Simpsons of the South Pacific"? Gastauftritte prominenter Figuren in der neuseeländischen Animationssitcom bro’Town

Bruno Wegmann

Zusammenfassung

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Vorbilder für die Jugend? Humanitäre Einsätze von Stars und ihre mediale Inszenierung in Online-Promi-News

Dana Frei

Zusammenfassung

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